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Pneumonieprophylaxe: 5 Alltagshandlungen für gesunde Atemwege

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Pneumonieprophylaxe: 5 Alltagshandlungen für gesunde Atemwege

Warum Pneumonieprophylaxe Leben retten kann

Eine Lungenentzündung (Pneumonie) zählt zu den häufigsten und gefährlichsten Komplikationen bei pflegebedürftigen Menschen. Besonders gefährdet sind Menschen, die viel liegen, schlecht durchatmen oder Schluckstörungen haben. Wenn sich Sekret in der Lunge staut, können sich dort Krankheitserreger vermehren. Mit einfacher Pneumonieprophylaxe lässt sich die Lunge gut belüften und das Risiko deutlich senken.

5 Alltagshandlungen zur Pneumonieprophylaxe

  • Regelmäßig spazieren gehen oder sich bewegen: Bewegung fördert die Belüftung der Lunge und verhindert einen Sekretstau.
  • Mehrmals täglich tief durchatmen: Bewusstes, tiefes Atmen entfaltet die Lunge und belüftet auch die unteren Lungenabschnitte.
  • Ausreichend trinken: Genügend Flüssigkeit verflüssigt das Bronchialsekret und erleichtert das Abhusten (sofern medizinisch erlaubt).
  • Aufrecht sitzen statt lange liegen: Eine aufrechte Position erleichtert die Atmung und verbessert die Lungenbelüftung spürbar.
  • Bewusst husten und Sekret abhusten: Das entfernt Schleim und Krankheitserreger aus den Atemwegen.

Atemübungen, die wirklich helfen

Einfache Atemübungen lassen sich gut in den Alltag einbauen. Bewährt hat sich das langsame, tiefe Einatmen durch die Nase und das langsame Ausatmen durch den leicht geschlossenen Mund (Lippenbremse). Auch das Aufpusten eines Luftballons oder das Pusten durch einen Strohhalm in ein Glas Wasser trainiert die Atemmuskulatur auf spielerische Weise.

Beobachten und dokumentieren mit mendracare

Achtet auf Warnzeichen wie Husten, Auswurf, Fieber oder eine beschleunigte Atmung – sie können auf eine beginnende Lungenentzündung hindeuten. Haltet solche Beobachtungen sowie die durchgeführten Atemübungen mit mendracare im Tagesprotokoll fest. So erkennt das Pflegeteam Veränderungen frühzeitig und kann rechtzeitig den Arzt einbeziehen.